Zukunft entsteht vor Ort: Jusos München starten kämpferisch in das kommende Jahr mit Fokus auf sozialistische Kämpfe in München

Am Sonntag, den 08. Dezember 2024, haben die Jusos München auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt und dabei ihre bisherige Vorsitzende Paula Gundi mit einer Zustimmung von 95% im Amt bestätigt. Mit einem neuen Vorstand starten sie nun kämpferisch in das neue Jahr, in die Bundestagswahl und die Vorbereitung der Kommunalwahl 2026.

Politik muss endlich wieder mehr sein als Krisenmanagement. Wir Jusos kämpfen dafür, dass die SPD sich mutig für echte Umverteilung einsetzt, anstatt nur den Status Quo zu bewahren. Das müssen wir, die Parteispitze und auch Scholz jetzt in den Mittelpunkt des Wahlkampfes stellen!”, so Paula Gundi in ihrer Vorstellung auf der Konferenz. 

Die Jusos München wollen im kommenden Jahr verstärkt als linker Jugendverband vor Ort in München präsent und laut sein. “Wir sehen, dass linke Forderungen und verteilungspolitische Politik immer weiter aus dem Fokus der gesellschaftlichen Debatte rutschen, während wir uns in Scheindebatten zu Sicherheitspolitik verlieren. Dabei gibt es gerade auch hier in München genug politische Konflikte, denen wir uns endlich stellen müssen: Wieso dürfen beispielsweise Einzelne absurde Profite mit Wohnraum einstreichen, während junge Menschen sich ihr WG-Zimmer kaum leisten können? Wir wollen wieder mehr junge Menschen in ihrer Lebensrealität abholen und für linke Antworten auf diese Konflikte begeistern! ”, so Gundi weiter in der Debatte um das Arbeitsprogramm, das sich die Jusos München für 2025 vornehmen. 

Darüber hinaus setzen die Jusos München sich in ihrer Antragsdiskussion auf der Konferenz unter anderem mit der Frage nach Olympischen Spielen in München 2040 auseinander: Unter dem Titel “Zukunftsfähiges Olympia oder kein Olympia” wurde beschlossen, dass die Jusos München eine Bewerbung für die Olympische Spiele 2040 ablehnen, wenn nicht durch ein nachhaltiges und soziales Konzept sichergestellt wird, dass nicht nur das IOC, sondern die Menschen in München und Umland von den Spielen profitieren können.