Jusos München fordern Gastro- und Kulturgutscheine für alle unter 27 und für München-Pass-Inhaber*innen

Wir Jusos fordern die Stadt München auf Gastro- und Kultur-Gutscheine an alle jungen Menschen (bis 27 Jahren) und Besitzer des München-Pass auszugeben. Diese sollten in Clubs, der Münchner Gastronomie, Museen und Theatern einlösbar sein. Nach Wiener Vorbild sollen diese bei 25€ pro Personen liegen. Es sollte auch eine Möglichkeit geben diese zu spenden. Wir fordern die Einführung im Monat Juli, wenn der Inzidenzwert weiterhin so niedrig sein wird.

Die Dritte Welle ist gebrochen. Wir wissen, wie hart das letzte Jahr für die Jugend in München war. Statt dem ersten Kuss oder dem ersten heimlichen Bier, saßen viele Jugendliche mit ihren Eltern zuhause, oftmals ohne Sozialkontakte mit Gleichaltrigen. Die Jugend ist eine unwiederbringliche Zeit in die sozialen Kontakte, Feiern und Freundschaften noch einen höheren Stellenwert haben als in späteren Jahren – deshalb waren die Kontaktbeschränkungen besonders schwer für junge Menschen.

„Die meisten Jugendlichen haben sich in der Corona-Pandmie höchst solidarisch gezeigt. Sie haben sich eingeschränkt, um Ältere zu schützen, die stärker vom Coronavirus bedroht sind. Darüber hinaus werden junge Menschen meist als letztes geimpft und müssen sich noch länger einschränken. Die Stadt sollte dafür Danke sagen und mit den Corona-Gutscheinen eine kleine Aufmerksamkeit zurückgeben.”

erklärt Dariusch Klett, Mitglied der Münchner Jusos

“Auch ärmere Menschen haben ungleich stärker unter Corona gelitten. Sie werden oft als erstes entlassen und haben weniger finanzielle Reserven, um Risiken abzufedern. Kontaktbeschränkung sind leichter zu ertragen, wenn man viel Platz daheim hat. Dass Menschen mit geringem Einkommen stärker von Corona betroffen sind, ist ein viel zu oft übersehener Punkt. Auch hier können die Gutscheine das letzte Jahr nicht ungeschehen machen, aber zumindest ein kleines Dankeschön sein.“

ergänzt Paula Gundi stellvertretende Vorsitzende der Jusos München.