Jusos München wählen Paula Gundi zur neuen Vorsitzenden und wollen linke Positionen verstärkt in die SPD und die Stadtgesellschaft tragen.

Paula Gundi ist die neue Frau an der Spitze der Jusos München. Die Delegierten der Jahreshauptversammlung wählten Gundi am 03.12.2023 einstimmig zur neuen Vorsitzenden. Nachdem er nicht mehr zur Wiederwahl antrat, wurde Benedict Lang auf der Konferenz nach drei Jahren im Amt des Vorsitzenden der Jusos München verabschiedet.

Das Arbeitsprogramm „Stabil. Links. Solidarisch.“ markiert nicht nur eine klare linke Ausrichtung der Jusos München, sondern setzt auch deutliche Ziele in einer Zeit, die nach sozialer Gerechtigkeit und einer starken Sozialdemokratie verlangt. Inmitten aktueller Herausforderungen setzen sie auf die Diskussion materieller Fragen und verstärken ihre Auseinandersetzung mit dem vorherrschenden Rechtsruck. Mit einem Fokus auf kommunalpolitische Fragen verfolgen sie aktivistische Ansätze und vernetzen sich intensiv mit anderen progressiven Gruppen. 

Dazu die Vorsitzende der Jusos München, Paula Gundi: „Wir Jusos rücken die Lebensrealität junger Menschen in München in den Fokus. Unsere Stadt bietet viele Chancen, aber auch große Herausforderungen, von hohen Mieten bis zu Fragen der demokratischen Teilhabe. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen in unserer Stadt ein gutes Leben führen können und kämpfen dafür in unserer Partei und auf der Straße.”

Für politische Bildung und Pressearbeit: Schubert und Markus als stellvertretende Vorsitzende gewählt. 

Die Jusos München setzen einen verstärkten Fokus auf politische Bildung:
“Strukturelle antikapitalistische Lösungen sind die Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir müssen Politik verstehen, um Politik gestalten zu können. Deswegen setzen wir im kommenden Jahr verstärkt auf die politische Bildung unserer Mitglieder.”, so die stellvertretende Vorsitzende Antonia Schubert.

Christian Markus übernimmt die Verantwortung für die Pressearbeit. Über die seine neue Rolle in der Außenkommunikation sagt er:
“Wenn es zum Beispiel um die drängenden Fragen der Umverteilung von Ressourcen geht, werden wir nicht nur Zahlen präsentieren, sondern die Geschichten der Menschen erzählen, die von sozialer Ungleichheit betroffen sind und konkrete Wege aufzeigen, wie wir eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und Chancen erreichen können.”