Die Jusos München appellieren an den DGB die Entscheidung bezüglich der Raumvergabe an den Antifa-Kongress zu überdenken
Die Jusos München kritisieren die Entscheidung, den Antifa-Kongress aus dem Münchner Gewerkschaftshaus zu verbannen. Dieses Vorgehen steht im krassen Gegensatz zu den Werten des antifaschistischen Kampfes, denen sich die Jusos und eigentlich auch die Gewerkschaften verpflichtet fühlen.
„Wir Münchner Jusos erklären uns solidarisch mit dem Antifa-Kongress. Die Entscheidung ist in keiner Weise nachvollziehbar. Gerade heute ist antifaschistisches Engagement unglaublich wichtig und verdient nicht nur höchste Anerkennung, sondern auch Unterstützung. Wir fordern den DGB auf, seine Entscheidung zu überdenken und den Kongress stattfinden zu lassen“ kommentiert Lena Sterzer, Vorsitzende der Jusos München.
Die Jusos München verurteilen das Vorgehen der Gewerkschaft der Polizei NRW, auf deren Initiative es zur Absage an den Kongress gekommen ist. Von einer glaubhaften Haltung gegen Rechts kann in keiner Weise die Rede sein. Im Gegenteil, es ist erschreckend, dass die Stimmungsmache rechter Medien offenbar fruchtet und dazu führt, dass antifaschistisches Engagement behindert wird.
