BLM gefährdet Ausbildung bei M94.5 für Kapitalinteressen


Die Jusos München verurteilen die Pläne der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) dem Aus- und Fortbildungsradio M94.5 die Sendefrequenz zu entziehen.

 

„Die Überlegungen der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, M94.5 die UKW-Frequenz zu entziehen und diesen Sendeplatz einem kommerziellen Sender zu überlassen gehen gar nicht. Damit würde nicht nur die exzellente journalistische Ausbildung durch den Sender, sondern auch eine wichtige kulturelle Institution verloren gehen. Diese Errungenschaften dürfen nicht zu Gunsten von Kapitalinteressen aufgegeben werden“, so Lena Sterzer, Vorsitzender der Jusos München.

 

Für die Jusos München steht fest, dass M94.5 als Aus- und Fortbildungsradio und damit auch die Frequenz erhalten werden soll. Der Sender steht für gute Ausbildung und ein Konzept, das so einzigartig ist. Das darf nicht für kurzsichtigen Profit aufgegeben werden. Kritischer Journalismus als essentieller Baustein einer demokratischen Gesellschaft benötigt Freiraum und einen Ort unabhängiger Ausbildung.

 

„Laut Homepage setzt sich die BLM für Medienvielfalt in Bayern ein, die aktuellen Überlegungen hätten das Gegenteil zur Folge, nämlich einen weiteren Sendeplatz für einen kommerziellen Radiosender, wie es schon unzählige gibt. Wir appellieren an den Hörfunkausschuss der BLM und hoffen, dass die Entscheidung am 9. Februar nicht zu Lasten von M94.5 ausfällt“, ergänzt Sterzer weiter.