Jusos stehen zu SPD Erneuerungsprozess

Zwei Tage nach dem Jahresparteitag der Münchner SPD hat die (schon lange geplante) Unterbezirkskonferenz der Jusos München getagt. Unter den teilnehmenden Mitgliedern und Delegierten waren viele interessierte Neumitglieder.

Die Konferenz beauftragte den Vorstand der Jusos München einstimmig, den Erneuerungsprozess der SPD – auf Grundlage des SPD Parteitagbeschlusses und der erarbeiteten Juso-Analysen – innerhalb der SPD weiterhin aktiv mit zu gestalten. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche es interessierten Mitgliedern ermöglicht, am Veränderungsprozess der Partei aus der Juso-Perspektive direkt mit zu arbeiten.

Der Vorsitzende der Jusos München Cornelius Müller erklärt: "Die Teilnahme vieler neuer Mitglieder und die lange, lebendige Antragsarbeit am gestrigen Arbeit zeigt, dass die Sozialdemokratie in München alles andere als am Boden ist. Wir sind zuversichtlich, dass die Erneuerung der SPD konstruktiv und zügig voran kommt und damit die Attraktivität, als lebendige, progressive Kraft für München nachhaltig zurück gewonnen wird. Die Jusos begleiten die SPD Debatten weiterhin aktiv mit konkreten Vorschlägen."

Neben kommunalpolitischen Diskussionen zu einem MVV-Ausbildungsticket, Wohnen für junge Flüchtlinge und der Sanierung des städtischen Klinikums, berieten die Delegierten über 18 inhaltliche Anträge sowie eine Resolution, welche dem in Österreich verurteilten Jenaer Antifaschisten Josef S. ihre Solidarität ausspricht.

Im Anschluss an die Unterbezirkskonferenz gedachten die Jusos München gemeinsam der Opfer des feigen Attentats von Utoya vor drei Jahren.