Erklärung der Jusos München zum 103. Internationalen Frauentag

Zum 103. Internationalen Frauentag am 08. März 2014 erklären die Jusos München:

 

Wem frauenpolitische Themen wichtig sind, muss sich für eine Fortsetzung der rot-grünen Stadtratsmehrheit einsetzen. Nur eine starke SPD in München garantiert weitere Fortschritte in der Gleichstellungspolitik der Stadt!

Dies zeigt auch die vom ersten bis zum letzten Platz im Reißverschlussverfahren (abwechselnd Mann und Frau) besetzte Liste. Ganz besonders freuen wir uns, dass darunter auch zahlreiche Jusos sind, und unter den 14 Kandidatinnen und Kandidaten mit „Juso-Votum“ wiederum acht Frauen: Simone Burger (Platz 8), Verena Dietl (Platz 10), Isabella Fiorentino (Platz 32), Stefanie Krammer (Platz 40), Louisa Pehle (Platz 48), Nadine Ponsel (Platz 62), Anna-Lena Mühlhäuser (Platz 68) und Elisabeth Lipp (Platz 70).

Auf der CSU-Liste dagegen spielen Frauen auf den ersten 30 Plätzen nur eine Nebenrolle.

In unserem Juso-Kommunalwahlprogramm fordern wir, Gleichstellung auf allen Ebenen – nicht nur in den höchsten Führungspositionen – durchzusetzen, und Mechanismen, um zu überprüfen, ob aufstiegsrelevante Fortbildungen von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt werden.

Wie wichtig auch das Engagement gegen Gewalt gegen Frauen ist, zeigen die Ergebnisse der Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte: Rund ein Drittel der Frauen in Deutschland wurde schon mindestens einmal Opfer von Gewalt – und dies in allen sozialen Milieus.

Leider müssen wir auch 2014 feststellen: Für zahlreiche Frauen ist es immer noch Alltag wegen ihres Geschlechts benachteiligt zu werden. Und genauso ist es Alltag, dass viele Menschen diese Debatten kleinreden wollen.