Der Weg ist frei für ein Semesterticket!

Bild: UnterstützerInnenkampagne der Juso Hochschulgruppen München für die Annahme des Semestertickets


 

Auch Studierende stimmen für das städtisch geförderte Modell!

Wie erhofft, wurde dieses Mal das vorgeschlagene Semesterticket von den Studierenden an TUM, LMU und HM angenommen. Wir Jusos glauben an ein Recht auf Mobilität, das Semesterticket ist ein wichtiger Schritt in diese  Richtung. Deswegen haben wir auch seit Jahren für ein solidarisches Semesterticket gekämpft.

Lena Schützle, Sprecherin der Juso Hochschulgruppe TUM: „Als Jusos sind wir stolz darauf, von Anfang an am Erfolg mitgearbeitet zu haben. In den letzten Wochen haben wir tausende Flyer verteilt und auch auf Facebook unsere eigene, sehr erfolgreiche Kampagne gefahren. Wie erwartet haben der solidarische Gedanke und das (verhältnismäßig) gute Angebot des MVV die Studierenden der Hochschulen überzeugt."

Anno Dietz, Vorsitzende der Jusos Oberbayern: „Das Semesterticket stellt vor allem für Studierende aus dem Münchner Umland eine erhebliche Erleichterung dar. Wir sind uns aber auch bewusst, dass ein Ticket nur für Studierende im MVV-Gebiet noch nicht ausreicht. Das Ziel muss es sein, bezahlbare Mobilität für alle Lernenden zu verwirklichen und auch Verbesserungen für Auszubildende und SchülerInnen zu erreichen. Die Landkreise sowie den Freistaat müssen sich an den Kosten zu beteiligen.“

Cornelius Müller, Vorsitzender der Jusos München: „Es kann nicht sein, dass die bayerische Staatsregierung sich heraushält und die Stadt München ständig einspringt und zahlt. In den letzten Jahren wurden vom Land nach und nach die Zuschüsse für das Ausbildungsticket gekürzt. Das hat zu deutlichen Preissteigerungen im Ausbildungstarif geführt. Mit dem Semesterticket gibt es jetzt eine Lösung für Studierende.  Auszubildende und viele SchülerInnen leiden aber weiterhin unter der Kürzungspolitik der Staatsregierung. Hier sehen wir ebenfalls einen dringenden Handlungsbedarf."

Sara Rihl, Sprecherin der Juso SchülerInnen München: „Was den öffentlichen Verkehr angeht, ist Bayern ziemlich schwach aufgestellt. Die Verkehrsverbünde sind oft klein ausgelegt und auf ein regionales Gebiet beschränkt, was Preisverhandlungen unnötig verkompliziert. Dazu kommt eine Staatsregierung, die offensichtlich glaubt, Infrastruktur ginge sie nichts an. Dass es auch besser gehen könnte, weiß man, denn in NRW zum Beispiel können SchülerInnen mit ihrem "Schokoticket" für 27 Euro im Monat das halbe Bundesland (VRR-Gebiet) bereisen. Es wäre schön, so etwas auch in Bayern zu ermöglichen.“