Jusos München bestätigen Vorstand im Amt und stellen sich für die Wahlkämpfe auf

 

Am Mittwoch, 19.09.2012, hat die Jahreshauptversammlung der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Münchner SPD Cornelius Müller (26) als Vorsitzenden wiedergewählt: Die Delegierten bestätigten den gelernten Kaufmann für Verkehrsservice einstimmig in seinem Amt.

Neben den Vorstandswahlen beherrschte die Verabschiedung des Arbeitsprogramms die Versammlung. „Auch in Zukunft müssen Themen wie eine Stadt für alle, Beteiligung am gesellschaftlichen Leben, kostenlose Bildung und gute Arbeit und Ausbildung im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stehen“ steckte der neugewählte Vorsitzende in seiner Rede das Feld ab.

„Das aktive Eintreten gegen rechtspopulistische Strukturen in der Stadt und für wirkliche Gleichstellung von Frauen und Männern bleiben bei allen Themenfeldern unsere Arbeitsschwerpunkte“, ergänzt Louisa Pehle, stellvertretende Vorsitzende.

Die Jusos erarbeiten zur Münchner Kommunalwahl wieder ein eigenes Programm, den „Roten Faden“. Es bleibt zu erwarten wie die Münchner SPD auf die Forderungen ihres Jugendverbands eingeht. Denn die Jusos wollen ihr Programm auf dem Parteitag neben das der Mutterpartei zu stellen. „Es soll eine enge Zusammenarbeit mit der Münchner SPD stattfinden, wir scheuen aber auch die inhaltliche Auseinandersetzung nicht. Wir verstehen uns als ein selbstbewusster Verband“, so Cornelius Müller.

Daneben soll es eine eigene Kampagne namens „Dein München“ geben. Besonders die Jugendlichen der Stadt sind eingeladen, ihre Anregungen einzubringen und die Themen der Jusos mitzudiskutieren. „Offene und transparente Beteiligung ist ein Zeichen moderner Politik. Wir Jusos wollen uns nicht verstecken, sondern wir haben progressive Ideen und besetzen inhaltliche Themen wie das Leben in unserer Stadt verbessert werden kann. Das möchten wir vor allem mit unseren jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern teilen und diskutieren“, so Marcel Reymus, der ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde.

Außerdem verabschiedete die Konferenz neben kommunalpolitischen Anträgen auch eine Solidaritätserklärung mit den protestierenden Flüchtlingen aus Bayern.