Besser wohnen in der Ausbildung

SPD-Stadtratsfraktion greift Juso-Forderung auf

Die Jusos München begrüßen den heutigen Beschluss der SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat, eine langjährige Forderung der Jusos aufzugreifen und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Auszubildenden auf dem angespannten Münchner Wohnungsmarkt in Angriff zu nehmen. Wie schwer es für Auszubildende ist in München geeigneten und bezahlbaren Wohnraum zu finden, zeigt eindrücklich die aktuelle Studie „Flexibilität auf 7m2“ der DGB-Jugend München.

Der Antrag der SPD-Fraktion sieht vor, die Stadtverwaltung und die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu beauftragen geeignete Wohnmodelle für Auszubildende zu entwickeln. Angedacht sind einerseits die Bereitstellung kostengünstigen Wohnraums für Wohngemeinschaften im kommunalen Wohnungsbestand, andererseits die Schaffung eines Azubi-Wohnzentrums, das sowohl Kurzzeitaufenthalte, z.B. bei Blockunterricht, als auch eine längerfristige Wohndauer erlaubt.

Ausbildungsbetriebe sollen beispielsweise durch den Kauf von Belegungsrechten an diesen Maßnahmen beteiligt werden. Bei der Umsetzung sollen sowohl Jugendorganisationen wie die Gewerkschaftsjugend und der Kreisjugendring, als auch die Münchner Wirtschaft einbezogen werden.

Stadtrat Andreas Lotte (SPD) erklärt hierzu:
„Ich freue mich, dass wir mit diesem Antrag eine längjährige Forderung der Jusos umsetzen konnten. Er stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Lage von Auszubildenden in München dar.“

Anno Dietz, Vorsitzender der Jusos München, stellt fest:
„Wir haben es erreicht, dass sich die SPD-Fraktion dieses für junge Menschen in München immens wichtigen Themas annimmt. Dieser Antrag ist ein erfreulicher erster Schritt, dem aber noch viele weitere folgen müssen.“