A.i.d.a. gehört unterstützt und nicht diffamiert!

A.i.d.a. gehört unterstützt und nicht diffamiert!
 
Mit Unverständnis haben die Jusos München die erneute Erwähnung des Antifaschistischen Informations- 
und Dokumentationsarchivs (a.i.d.a.) in der Rubrik „sonstige Linksextremisten“ im heute vorgestellten bayerischen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2010 zur Kenntnis genommen.

Trotz der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes im letzten Herbst, dass a.i.d.a. zu Unrecht im Verfassungsschutzbericht 2008 erwähnt wurde, bleiben Innenminister Hermann und der bayerische Verfassungsschutz auch weiterhin jedweden handfesten Beweis für die erhobenen Vorwürfe schuldig.

Hierzu erklärte der Münchner Juso-Vorsitzende Anno Dietz:
„Die Versuche des bayerischen Verfassungsschutzes und des Innenministeriums, a.i.d.a. mit haltlosen Vorwürfen zu diskreditieren, haben leider schon traurige Tradition. Anstatt das vorbildliche zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechts weiter zu behindern, sollte das bayerische Innenministerium endlich die Haltlosigkeit seiner Vorwürfe eingestehen und seine Energien auf die auf die Bekämpfung neonazistischer Umtriebe in Bayern konzentrieren.“

Seit über 20 Jahren leistet das Archiv wertvolle Aufklärungsarbeit über die rechte Szene in München und Bayern und wurde dafür wiederholt ausgezeichnet.

"Für die Jusos ist und bleibt a.i.d.a. ein wichtiger Kooperationspartner, dessen Arbeit von staatlicher Seite gefördert und nicht diffamiert werden sollte.“ stellt Anno Dietz fest.