Kein Platz für rassistische Auslassungen in städtisch geförderten Einrichtungen!

Kein Platz für rassistische Auslassungen in städtisch geförderten Einrichtungen!
Die Jusos München lehnen die für Ende September geplante Buchbesprechung mit Thilo Sarrazin im städtisch geförderten Münchner Literaturhaus ab.

Wir fordern das Kulturreferat der Landeshauptstadt München auf, ihren Einfluss im Münchner Literaturhaus geltend zu machen damit  Sarrazin unverzüglich ausgeladen wird.

Hierzu Anno Dietz, Vorsitzender der Jusos München:
„Die Auslassungen von Sarrazin sind offen rassistisch. Ihnen darf München kein öffentliches Forum bieten, um sie so salonfähig zu machen. Wir fordern gleiche Teilhabe und Möglichkeiten für alle hier lebenden Menschen und keine Ausgrenzung und Stigmatisierung von bestimmten Gruppen!“

Findet die Veranstaltung Ende September statt, werden sich die Jusos München an Gegenprotesten beteiligen - selbstverständlich unabhängig davon, ob Sarrazin bis dahin noch SPD-Mitglied ist oder das längst überfällige Parteiausschlussverfahren erfolgreich war.

„Der Jubel und die Unterstützung von rechtsextremer, islamfeindlicher und antisemitischer Seite über Sarrazin und sein Buch bekräftigen uns in der Auffassung, dass, trotz Selbstverständnis der SPD als Volkspartei, kein Platz für Sarrazin und seine Äußerungen sind“, so Anno Dietz abschließend.