a.i.d.a. gehört nicht in den Verfassungsschutzbericht!

a.i.d.a. gehört nicht in den Verfassungsschutzbericht!

Mit Unverständnis haben die Jusos München die erneute Erwähnung des Antifaschistischen Informations-
und Dokumentationsarchivs (a.i.d.a.) in der Rubrik „sonstige Linksextremisten“ des aktuellen Verfassungsschutzberichts zur Kenntnis genommen. Wie bereits im Vorjahr bleiben Innenminister Hermann und der bayerische Verfassungsschutz jedweden handfesten Beweis für die erhobenen massiven Vorwürfe schuldig.

Hierzu erklärte der Münchner Juso-Vorsitzende Anno Dietz:
„Es ist unerträglich, dass durch den Bericht des bayerischen Verfassungsschutz erneut versucht wird a.i.d.a. zu diskreditieren. Die Arbeit des Archivs leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit den rechtsextremistischen Umtrieben in Bayern.“

Die inzwischen 20-jährige Tätigkeit des Archivs zu Information und Dokumentation erhielt in den vergangenen Jahren zu Recht mehrere Auszeichnungen.

„Statt unhaltbare Vorwürfe auf Basis von fadenscheinigen „Beweisen“ gegen a.i.d.a. zu erheben sollte der bayerische Verfassungsschutz seine Energie lieber darauf verwenden einen fundierten und sachlichen Bericht über die rechten Aktivitäten in Bayern zu verfassen“ so Anno Dietz abschließend.