Jusos bekräftigen Forderung nach einem Ausbildungsticket

Jusos bekräftigen Forderung nach einem Ausbiludngsticket
In Summe hat sich die Mehrzahl der Studierenden für die Einführung eines Semestertickets ausgesprochen.

Die Jusos München freuen sich über die hohe Wahlbeteiligung bei den Abstimmungen über die Einführung eines Semestertickets an der LMU, TU und Hochschule München.

Hierzu Anno Dietz, Vorsitzender der Jusos München:
"Die hohe Wahlbeteiligung zeigt deutlich, dass dringender Handlungsbedarf von Seite der Verkehrsunternehmen, des MVV, der Landeshauptstadt München und nicht zuletzt des Freistaats Bayern besteht."

Das zur Abstimmung vorgelegte Modell wurde nur an der LMU (knapp) abgelehnt, was darauf schließen lässt, dass es vor allem den finanziell bereits stark belasteten Münchner Studierenden, mit kürzerem Anfahrtsweg zu den Hochschulen aber hohen Mietkosten, nur unzureichend zugute kommt. In Summe hat sich dennoch die Mehrheit der Studierenden für ein Semesterticket ausgesprochen.
Daher bekräftigen die Jusos München ihre Forderung, die Tarife im MVV zu überarbeiten und ein mehrheitsfähiges Semesterticket anzustreben. Ein verbessertes Angebot, beispielsweise durch einen geringeren Sockelbetrag, würde vermutlich auch an der LMU auf Zustimmung stoßen. Darüber hinaus  fordern die Jusos München weiterhin den gesamten Ausbildungstarif neu zu gestalten und auch Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende endlich zu entlasten.

"Gerade auch die politischen Entscheidungsträger der Bayerischen Staatsregierung müssen endlich handeln und die über die letzten Jahre gestrichenen Zuschüsse an den ÖPNV dringend wieder deutlich anheben." so Anno Dietz weiter.

Die Jusos München waren 2008 maßgeblich daran beteiligt, zusammen mit der DGB-Jugend, dem KJR, dem Münchner Jugendrat und den drei Studierendenvertretungen der erwähnten Hochschulen das Thema Ausbildungsticket durch die Sammlung von über 25.000 Unterschriften wieder auf die Tagesordnung zu bringen.