a.i.d.a. gehört nicht in den Verfassungsschutzbericht!

a.i.d.a. gehört nicht in den Verfassungsschutzbericht sondern öffentlich gefördert!
Hermann muss nachsitzen und den Bericht überarbeiten.

Die Jusos München zeigen kein Verständnis für die Aufnahme der „Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V.“ (a.i.d.a.) in den bayerischen Verfassungschutzbericht und fordern den bayerischen Innenminister Hermann auf, seinen Bericht dringend zu überarbeiten.

Hierzu der Vorsitzende der Münchner Jusos, Jens Röver:
„Es ist ein Unding a.i.d.a. in den Verfassungsschutzbericht aufzunehmen und in die „extremistische Ecke“ zu stellen. Der Verein arbeitet seit Jahren erfolgreich und ist ein wichtiges Instrument im Kampf gegen Rechtsextremismus. a.i.d.a. gehört nicht in den Verfassungsschutzbericht sondern endlich langfristig öffentlich gefördert, damit die gute Arbeit auch weiterhin geleistet werden kann.“

Das Archiv arbeitet seit knapp 20 Jahren erfolgreich und wurde auch bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
 
„Herr Hermann sollte dringend darauf hinwirken, den Verfassungsschutzbericht überarbeiten zu lassen oder diejenigen konkreten Punkte nennen, die zur Auflistung im Bericht geführt haben. Die Verteufelung eines erfolgreichen antifaschistischen Vereins ist unakzeptabel. Vielleicht ist Herr Hermann ja auch nur neidisch darüber, dass a.i.d.a. bessere Informationen über die rechtsextreme Szene sammelt als sein Ministerium und die dazugehörigen Behörden.“, so Jens Röver abschließend.