MVV-Preiserhöhungen nicht mehr hinnehmbar

MVV-Preiserhöhungen nicht mehr hinnehmbar
„ÖPNV-Tarife sozialer gestalten!

Die Jusos München kritisieren die MVV-Fahrpreiserhöhung, die zum 1. Juli 2008 in Kraft tritt als massiv unsozial. Besonders die Ausbildungstarife sind einmal mehr überproportional von der Erhöhung betroffen.  

Hierzu erklärt der Vorsitzende der Jusos München, Jens Röver: „Die MVV-Preiserhöhungen sind nicht mehr hinnehmbar. Die Grenze des Zumutbaren ist erreicht. Die MVV-Tarife müssen  sozialer gestaltet werden.

Im Kommunalwahlprogramm der SPD konnten die Jusos München ein deutliches Bekenntnis zu einem Sozialticket und zur Einführung der Abonnierbarkeit bei den Ausbildungstarifen verankern, was schließlich Einzug in den neuen Koalitionsvertrag gefunden hat.

Jens Röver: „Es besteht dringender Handlungsbedarf.  Jetzt muss es darum gehen den neuen Koalitionsvertrag zur Umsetzung zu bringen. Oben auf der politischen Agenda muss die Einführung der Abonnierbarkeit bei den Ausbildungstarifen, ähnlich den verschiedenen Isarcard-Abos nach dem Motto „Zahl 10 – Fahr 12“, sowie die Einführung eines Sozialtickets stehen.

In diesem Zusammenhang möchten die Jusos München auf zwei Textzeilen aus dem verabschiedeten Rot-Grün-Rosa Koalitionsvertrag hinweisen:
Für die Ausbildungstarife wird eine Rabattierung, ähnlich dem Isarcard-Abo angestrebt. (...) So wird die Stadt nach den Ergebnissen der Fahrgastbefragung ein Modell für ein erweitertes Sozialticket vorlegen.