Gleichstellungpolitik

Wir treten für eine solidarische Stadtgemeinschaft ein, in der alle Menschen, egal ob Männer oder Frauen, die gleichen Möglichkeiten haben. Von der Landeshauptstadt München fordern wir deshalb in allen relevanten Bereichen der Gleichstel-lungspolitik Vorbildcharakter. Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang auch die strikte Trennung zwischen Frauen- und Familienpolitik.

Da Frauenpolitik nie völlig isoliert betrachtet werden kann, muss die Stadt München deshalb jede ihrer Entscheidungen auf gleichstellungspolitische
Auswirkungen hin überprüfen, und notfalls korrigieren.

 

Dennoch sollen hier drei frauenpolitische Projekte hervorgehoben werden.

 
Aufhebung der Koedukation an bestimmten Schulen


Mädchen werden in der Schule immer noch durch das Verhalten ihrer Mitschüler und LehrerInnen benachteiligt. Deshalb fordern wir den Erhalt der bisherig bestehenden städtischen Mädchenschulen, damit die Schülerinnen weiterhin eine Wahl haben, auf welche Schulart sie gehen wollen. Weiterhin fordern wir, dass Fortbildungen, welche die Prozesse und Probleme (un)bewusster Jungenförderung aufdecken,  für alle Lehrkräfte verpflichtend einzurichten sind.


Ausbau von Frauenhäusern/Imma

Männergewalt gegenüber Frauen ist auch heute noch ein Problem. Deshalb muss eine ausreichende Anzahl von Plätzen in Frauenhäusern gewährleistet sein.

Auch Projekte, wie z.B. das Projekt "Imma", welches Mädchen eine Zufluchtstelle bietet, die unter Gewalt in der Familie oder sexuellem Missbrauch gelitten haben, müssen weiter gefördert werden!

 

Sichere Wiesn für Frauen

Das Projekt "Sichere Wiesn für Frauen" hat das Ziel die Sicherheit von Frauen und Mädchen auf der Wiesn zu erhöhen. Dies geschieht zu einem über Aufklärungsarbeit im Vorfeld der Wiesn mit dem Ziel die Öffentlichkeit für das Thema Sexualgewalt zu sensibilisieren und dadurch auch die Zivilcourage zu stärken. Weiterhin gibt es vor Ort einen Securitypoint, der sich um durch sexuelle Gewalt traumatisierte Mädchen kümmert.

Diesem Projekt fehlt aber ab 2008, die dafür nötige finanzielle Unterstütz-ung, damit es weiter existieren kann. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Wiesnwirte, die einen Umsatz in Millionenhöhe erwirtschaften, für das Projekt aufkommen.

 

 

Links

 

ROTER FADEN 08 als PDF downloaden