Keinen Fußbreit den Faschisten!

Keinen Fußbreit den Faschisten!
Jusos München kritisieren das Kreisverwaltungsreferat für die Genehmigung der Neonazi-Mahnwache diesen Freitag

Wie schon im Jahr 2006 wiederholt sich das braune Trauerspiel am Marienplatz – Dutzende Neonazis und braune Kameradschaften werden sich in der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“ am Marienplatz einfinden, um dem Hitler-Stellvertreter und Kriegsverbrecher Rudolf Heß zu Gedenken.

Hierzu erklärt der Münchner Juso-Vorsitzende Jens Röver:
„Es ist beschämend für die Weltstadt München, dass sie bundesweit die einzige Stadt ist, in der Neonazis und ihre braunen Kameradschaften eine Mahnwache mit deutlichem Bezug zu dem Kriegsverbrecher Rudolf Heß abhalten dürfen! Wir fordern den Kreisverwaltungsreferenten Dr. Blume-Beyerle auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen um den brauen Spuk ein Ende zu bereiten!“

Der Marienplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Alten Rathaus, von wo aus damals der Aufruf zur Reichspogromnacht ausging.

Jens Röver
weiter:
„Der Marienplatz muss wegen seiner historischen Bedeutung dringend in die Liste der `befriedeten Zone` mit aufgenommen werden. Die rechtlichen Möglichkeiten hierfür sind gegeben. Neonazis und braune Kameraden haben in München nirgends Platz – schon gar nicht an historisch so belasteten Plätzen!“